Szalay, David: Was nicht gesagt werden kann

Roman | Gewinner des Booker Prize 2025
CHF 31.05
Artikelnummer: 978-3-546-10150-9
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»Dieser Roman hat mich unentwegt in Atem gehalten... István ist mir zutiefst ans Herz gewachsen.« Dua Lipa

Was treibt ein Leben an, was verleiht ihm Wert und woran zerbricht es?

István, fünfzehn, lebt mit seiner Mutter in einem Plattenbauviertel am Rande einer ungarischen Stadt. Er ist schüchtern und es fällt ihm schwer, die sozialen Codes der Gleichaltrigen zu durchschauen. Als sich aus der widerwilligen Bekanntschaft zu einer Nachbarin im Alter seiner Mutter eine sexuelle Beziehung entwickelt, die István selbst kaum begreift, gerät sein Leben außer Kontrolle. Ein Unfall ereignet sich, ein Mann stirbt.  

Die Jahre, die folgen, führen István von Ungarn nach London, wo er sich von Job zu Job hangelt und wo jede Abzweigung, die er nimmt, bestimmt ist von den guten oder eigennützigen Absichten Fremder. Während er auf ungeahnte Weise aufsteigt und schließlich fällt, bleibt István selbst beinahe unbeteiligt am Geschehen, sprachlos - ein stiller Beobachter seines eigenen, turbulenten Lebens.  

Hypnotisch, mit erschütterndem Nachdruck und großer Sensibilität erzählt David Szalay von einem Leben in seinen intimen Momenten - ein Leben, das kaum wahrnehmbar geprägt ist von den Erschütterungen der Gegenwart, der Prekarität menschlicher Existenz in einem kalten Europa.  


Aus der Begründung der Jury zur Nominierung für den Booker Prize 2025: 

»István steht in vielerlei Hinsicht für das Stereotyp des Maskulinen - körperbetont, impulsiv, von den eigenen Gefühlen entfremdet (und in großen Teilen des Romans sprachlos: Er zählt wohl zu den wortkargsten Figuren der Literatur). Dennoch zeichnet dieses hypnotisierende, fesselnde Buch mit seiner bewusst reduzierten Prosa das überaus bewegende Lebensporträt eines Menschen.«


+++ Auf der Liste der Besten Bücher 2025 von  Guardian , Observer , Financial Times , Daily Telegraph und Daily Mail .

»Szalay ist ein scharfsinniger Dirigent der Zeit, des Schicksals und der Kräfte, die ein Leben formen.« Samantha Harvey

»Ein großartiger Roman und ein meisterliches Beispiel für die Kunst und Anziehungskraft der Reduktion: scharf, vielschichtig und verstörend weise.« William Boyd 

»Fesselnd und elegant, gnadenlos und bewegend. David Szalay ist ein außergewöhnlicher Schriftsteller.« Tessa Hadley

» Was nicht gesagt werden kann ist ein wunderbarer Roman - so brillant und weise erzählt er von Glück, Liebe, Sex, Geld.« David Nicholls

»Mit erlesener Präzision und Einfühlungskraft erschafft David Szalay verlorene Männerfiguren, die einen nicht mehr loslassen.« Rachel Kushner  

»Ein fesselnder Thriller, der allmählich die emotionale Wucht einer klassischen Tragödie aufbaut.« Carys Davies  

»In diesem Roman geht es um die Dinge, die fundamental unsagbar sind - das Unaussprechliche im Kern eines jeden Lebens. Das, was mit Sprache nicht erreicht werden kann. Szalays Hauptfigur hat etwas von einem existenziellen Wanderer - irgendwo zwischen Camus' Fremden und Forrest Gump.«?
Verlag Claassen
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2025
Seitenangabe 384 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.0 cm x B12.8 cm x D3.6 cm 441 g
Auflage 3. Auflage
Autor Szalay, David / Ahrens, Henning (Übers.)

Über den Autor Szalay, David

David Szalay, 1974 in Montreal, Kanada, geboren, wuchs in London auf. Er studierte an der Oxford Universität. Sein vierter Roman, Was ein Mann ist , stand 2016 auf der Shortlist des Man-Booker-Preises. Ebenfalls auf Deutsch erschienen ist sein Roman Turbulenzen (2020). 

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